GPS funktioniert hervorragend auf der Erde. Weiter draußen im All ist es aber nicht immer verfügbar. Die NASA testete deshalb eine andere Idee: Ein Satellit schaut mit seinen Kameras auf bekannte Objekte im Orbit und nutzt sie als Wegmarken.
Das System FALCON gleicht beobachtete Satelliten und Trümmerteile mit einem Bordkatalog ab. So bestimmte der kleine Forschungssatellit Starling seine eigene Umlaufbahn – ganz ohne Hilfe eines Navigationssatelliten.
In einem dreitägigen Test verbesserte die Software zudem die Bahnberechnungen von mehr als 200 Objekten. Kurz gesagt: Der Satellit fand nicht nur selbst den Weg, er räumte nebenbei auch seine eigene Himmelskarte auf.
Woher wir das wissen
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